Worum geht’s?
Bob Geldof:
"Dies hier ist nicht LiveAid2.
Die Konzerte bilden den Auftakt für die Bewegung "Long Walk To Justice". Sie ermöglichen uns, auf diese Art unsere gemeinsame Stimme zum Ausdruck zu bringen und gehört zu werden.
Dies ist zweifellos ein Einschnitt in die Geschichte, bei dem gewöhnliche` Leute die Initiative ergreifen können, um etwas wirklich Enormes zu erreichen. Wir können von den 8 Regierungschefs beim G8-Gipfeltreffen ein Ende der Armut verlangen. Es liegt in den Händen dieser 8 Regierungschefs die Geschichte zu verändern.
Sie werden es jedoch nur tun wollen, wenn Tausende von Menschen ihnen zeigen, das es so nicht weitergehen kann.
Wenn sie die Entwicklungshilfe verdoppeln, die Schulden streichen und Afrika einen fairen Handel sichern, dann könnten die G8-Regierungschefs die Zukunft von Millionen von Männern, Frauen und Kindern ändern."
LIVE 8
LIVE 8 ist ein Teil eines Weltaktionstags, der die Aktion "A long Way TioJustice" einläutet, der die Regierungschefs der reichsten Länder der Welt beim Gipfeltreffen vom 6. bis 9. Juli in Gleneagles auffordert, etwas zu unternehmen. Am 2. Juli werden Millionen von Menschen in London, Edinburgh, Philadelphia, Berlin, Paris und Rom zusammenkommen, um zu verlangen, dass Schulden gestrichen werden, dass Entwicklungshilfe vermehrt und verbessert wird und dass den ärmsten Menchen der Welt Handelsgerechtigkeit zugesichert wird.
LIVE 8 fordert dazu auf, sich zu einer Stimme zu vereinen. Im Jahr 2005 brauchen wir Ihre Stimme, nicht Ihr Geld.
G8
Das G8-Gipfeltreffen bringt die Regierungschefs der führenden Industrienationen der Welt, d.h. die USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan und Russland zusammen.
Dieses Jahr werden sie vom 6. bis zum 9. Juli beim vom britischen Premierminister Tony Blair ausgerichteten Gipfel in Gleneagles zusammentreffen.
Tony Blair hat die Probleme, die Afrika gegenüberstehen, an die Erste Stelle des Programms gesetzt. Aber die Regierungschefs müssen wissen, dass die Welt zuschaut und erwartet, dass sie etwas tun.
Live Aid
Am 13. Juli 1985 haben Weltrockstars einzigartige Konzerte in London und Philadelphia gegeben. Millionen von Menschen haben "Live Aid" zugesehen, als es von der Welt verlangte, Schritte zu unternehmen, um die Opfer Afrikas aus der Hungersnot zu befreien.
Live Aid hat über $100 Millionen gesammelt. Aber 20 Jahre danach sind Armut, Hungersnot und Krankheit immer noch große Probleme in Afrika. Die Öffentlichkeit hat bereits gezeigt, wie wichtig ihr diese Probleme sind. Jetzt liegt es jedoch an den Regierungen, etwas zu tun.
LIVE 8 geht es um Gerechtigkeit und nicht um Charity.
GCAP
2005 bietet einzigartige Gelegenheiten für die G8-Länder, um zusammenzukommen und ein Ende der Weltarmut zu fordern.
In den UK
www.makepovertyhistory.org
In den USA
www.one.org
In Kanada
www.makepovertyhistory.ca
In Frankreich
www.2005plusdexcuses.org
In Deutschland
www.weltweite-aktion-gegen-armut.de
In Spanien
www.pobrezacero.org
In Japan
www.hottokenai.jp
Um weitere Informationen über den Weltkampf und die Koalition Ihres Landes zu finden, klick hier.
DATA
DATA hat als Ziel, das Bewusstsein der Öffentlichkeit bezüglich der Krisen, die Afrika überfluten - z.B. unrückzahlbare Schulden, die ungeregelte Verbreitung von Aids und unfaire Handelskonditionen, die Afrikaner in Armut halten - zu schärfen und eine Reaktion dazu zu wecken.
DATA ist ein Teil der Öffentlichkeitsbewegung, die versucht, diese Krisen zu eliminieren.
Die Organisation wurde 2002 von Bono, dem Leadsänger von U2 zusammen mit Bobby Schiver und den Aktivisten der "Jubilee 2000 Drop the Debt" Aktion gegründet.
Im Herzen von DATAs Mission steht die Meinung, dass diese Probleme sich nicht über Charity lösen sollen, sondern über die Gleichheit und Gerechtigkeit.
Africa Commission
Der britishe Premierminister Tony Blair hat im Februar 2004 die Kommission für Afrika lanciert. Das Ziel der Kommission war die Geschichte und Gegenwart von Afrika und die Rolle, die die Weltgemeinschaft bei der zukünftigen Entwicklung des Kontinents spielen kann, erneut zu betrachten.
Ihr Bericht wurde im März veröffentlicht. Lesen