SORGT DAFÜR, DASS VERSPRECHEN EINGEHALTEN WERDEN
Es wird geschätzt, dass 3 MILLIARDEN MENSCHEN LIVE 8 gesehen haben, die größte Show der Welt. Sie sind wegen einer Botschaft zusammengekommen: Setzt der Armut ein Ende.

WAS SIE VERSPROCHEN HABEN
Im Jahre 2005 baten wir die mächtigsten Menschen in der Welt, der Armut ein Ende zu setzen … nachstehend folgt, was sie versprochen haben:
Kostenlose Grundschulausbildung und -gesundheitsfürsorge für alle Kinder.
AIDS-Medikamente für alle diejenigen, die sie benötigen und Betreuung aller AIDS-Waisen.
Behandlungen und Bettnetze, um die Anzahl der Menschen, die an Malaria sterben, auf die Hälfte zu reduzieren.
Impfungen, um Polio auszurotten.
WIR SIND DAFÜR VERANTWORTLICH, SICHERZUSTELLEN, DASS SIE DIESE VERSPRECHEN EINLÖSEN..
WELCHE VERSPRECHEN EINGEHALTEN WERDEN MÜSSEN
Um sicher zu sein, dass Versprechen eingehalten werden, müssen die Regierungschefs des St. Petersburg G8-Gipfels folgende Maßnahmen einleiten:
ENTWICKLUNGSHILFE
Die Tatsachen: Die Entwicklungshilfe steigt zwar, aber nicht schnell genug und mit den falschen Bedingungen.
Das Versprechen: Zusätzliche $50 Milliarden pro Jahr.
Was die G8-Staaten JETZT tun müssen: Die Beiträge müssen erhöht werden, um dieser Verpflichtung nachzukommen und die Entwicklungshilfe muss SMART sein – d. h. Sufficient, Measurable, Accountable, Responsible and Transparent = Genug, messbar, nachweispflichtig, verantwortlich und transparent.
SCHULDEN
Die Tatsachen: Zwischen 1970 und 2002 hat Afrika Kredite in Höhe von $540 Milliarden erhalten. Obwohl afrikanische Länder in derselben Zeit $550 Milliarden zurückgezahlt haben - 10 Millionen mehr als die ursprünglichen Kredite – schuldete der Kontinent Ende 2002 noch immer weitere $293 Milliarden.
Das Versprechen: Schuldenerlass für nach und nach 38 Länder, für 18 sofort.
Was die G8-Staaten JETZT tun müssen: The G8-Staaten sind ihren ersten Verpflichtungen diesbezüglich nachgekommen und haben 2006 18 Ländern die Schulden erlassen. 300 Millionen Menschen in diesen Ländern sind von der Schuldenlast befreit worden. Nun müssen den restlichen Ländern die Schulden so bald wie möglich erlassen werden. Die einzigen Bedingungen sollten darin bestehen, dass Korruption bekämpft und das Geld vernünftig in das Gesundheitswesen und die Ausbildung der Einwohner investiert wird.
AUSBILDUNG
Die Tatsachen: 100 Millionen Kinder besuchen keine Schule.
Das Versprechen: Bis 2015 muss jedes Kind auf die Schule gehen.
Was die G8-Staaten JETZT tun müssen: Das Loch im Hilfsfonds muss aufgefüllt und zusätzliche Fonds müssen gefunden werden.
GESUNDHEIT
Die Tatsachen: HIV/AIDS töten jeden Tag 6.600 Menschen in Afrika. 9 Millionen Menschen brauchen dringend lebensrettende AIDS-Medikamente.
Das Versprechen: Alle Menschen sollen bis 2010 Zugriff auf eine AIDS-Behandlung erhalten. Wenn der Kampf gegen Malaria verstärkt wird, werden bis 2015 600,000 Kinderleben gerettet.
Was die G8-Staaten JETZT tun müssen: Für den Global Fund müssen zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria alle Mittel bereitgestellt werden, so dass lebensrettende Behandlungen allen denjenigen zur Verfügung gestellt werden, die sie benötigen.
HANDEL
Die Tatsachen: Im Jahre 1980 verfügte Afrika über einen Welthandelsanteil von 6%. Bis 2002 war dieser auf nur 2% gesunken, obwohl in Afrika 12 % der Bevölkerung der Welt lebten. Wenn Afrika nur einen zusätzlichen 1%igen Anteil des Welthandels erzielen könnte, würde der Kontinent jedes Jahr weitere $70 Milliarden für seinen Export verdienen – vielmal mehr als die Region derzeit als Entwicklungshilfe erhält.
Das Versprechen: Afrika darin zu unterstützen, dass seine Wirtschaft und sein Handel bis 2015 verdoppelt wird.
Was die G8-Staaten JETZT tun müssen: Die G8-Regierungschefs müssen Führungsprofil und Engagement zeigen, um 2006 einen für Afrika positiven Abschluss der WTO Doha-Development-Round zu erzielen. Das bedeutet: 100%ige Öffnung unserer Märkte für alle afrikanischen Produkte, die Abschaffung der für Afrika schädlichen Subventionen für reiche Länder, große Investitionen in Afrika, Handelsfähigkeit und keine erzwungene Liberalisierung.
"Ihr könnt mit euren Aktionen einen Unterschied machen. Ihr denkt vielleicht, dass ihr machtlos seid, aber wenn ihr euch zusammenschließt, könnt ihr die Generation sein, die dafür sorgt, dass jedes Kind die Ausbildung erhält, auf die es einen Anspruch hat.
Die führenden Regierungschefs der Welt haben dies versprochen, und ihr müsst sicherstellen, dass sie ihre Versprechen halten, indem ihr euch zusammenschließt und einstimmig dafür kämpft. Versprechen, die Kindern gegeben wurden, dürfen nie gebrochen werden.
Ihr seid die Zukunft dieser Welt und ihr könnt sie zum Guten wenden. Ihr könnt bewirken, dass die Regierungschefs ihre Versprechen einlösen.
Letztes Jahr konnten wir bei der Bekämpfung der Armut große Fortschritte machen, und ich bin stolz auf jeden Einzelnen von euch, der sich der Aktion, der Armut ein Ende zu setzen, angeschlossen hat.
Nun beginnt die schwierigere Aufgabe, nämlich die Welt aufzufordern, ihre Versprechen zu halten."
Nelson MandelaWICHTIGE DATEN FÜR 2006
9 – 10 JuniTreffen der G7-Finanzminister.
2 Juli
LIVE 8 feiert seinen 1 Jahrestag.
5 – 6 Juli
Der Globale Fonds – Replenishment Conference (Auffüllungskonferenz) zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria.
15 – 17 Juli
G8-Gipfel, St. Petersburg.
WAS IHR TUN KÖNNT, UM ZU HELFEN
Wir haben letztes Jahr große Fortschritte gemacht, aber wir müssen weiterhin Druck ausüben. Die gegebenen Versprechen bedeuten gar nichts, wenn sie nicht eingehalten werden. Die G8-Regierungschefs müssen wissen, dass wir sie beobachten, dass wir nicht aufgeben.
Unternehmt jetzt etwas, in dem ihr Wladimir Putin eine E-Mail schickt, dem Vorsitzenden des diesjährigen G8-Gipfels in Russland.
Wenn ihr es noch nicht getan habt, unterschreibt hier, um an der Aktion teilzunehmen.
Bittet eure Freunde und Familienmitglieder, sich uns anzuschließen.
Vergesst nicht, euer Weißes Band zu tragen.